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Pressemitteilung

5. April 2002

Metallverband fordert mehr Dialog für den Mittelstand
Kreft: „Unternehmen können Belange ohne Verbände kaum geltend machen“


Jens-Peter Kreft
© büro_42/Jan Grasnick

Halle/Leipzig. Sachsen-Anhalts Metall- und Elektroindustrie hat mehr Dialogmöglichkeiten zwischen Unternehmen und dem Gesetzgeber verlangt. Hauptgeschäftsführer Jens-Peter Kreft sagte auf dem 4. eForum New Economy Halle-Leipzig in Halle, kleine und mittlere Unternehmen seien in der Regel nicht in der Lage, außerhalb von Kammern und Verbänden ihre Belange geltend zu machen. „Unsere Wirtschaft besteht aber zum überwiegenden Teil aus Unternehmen dieser Größe“, so Kreft. „Der Durchschnitt unserer Betriebe ist etwa 75 Mitarbeiter stark – das ist sogar noch unter dem ostdeutschen Durchschnitt.“

Auf bereits bestehende Austauschmöglichkeiten im europäischen Rahmen verwies Michael Niebel von der Generaldirektion Informationsgesellschaft der Europäischen Kommission: „Der Dialog findet statt: So sind beispielsweise Rahmenbedingungen für die IT-Wirtschaft auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen auf der ganzen Welt entwickelt worden.“ Auf solche Verfahren werde die EU auch weiter setzen: „Ein wichtiger Punkt sind hier Ko-Regulierungen, bei denen nur noch Rahmenbedingungen vorgegeben werden, und die Unternehmen sie durch freiwillige Selbstverpflichtung ausfüllen.“ Eine weitere, neue Möglichkeit der Unternehmensbeteiligung seien Online-Hearings, an denen sich auch kleine und mittlere Unternehmen beteiligen könnten, sagte Niebel in einer Diskussionsrunde vor Fachleuten aus Politik, IT-Branche und von Anwenderunternehmen.

Kontakt:

Institut für Strukturpolitik Halle Leipzig e.V.
Dr. Andrea Ferber
fon: 0345-5 21 36 18
fax: 0345-5 17 07 06
email: isw.halle.ferber@t-online.de

Medienstadt Leipzig e.V.
Paul Zaprasis
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fax: 0341-4 97 83 19
email: paul.medienstadt@gmx.de