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Pressemitteilung 5. April 2002 Geschäftliche
Internet-Nutzung im
Halle/Leipzig. Deutschland ist im EU-Vergleich auf einem guten Weg bei der Einbindung von Informationstechnologien in den Geschäftsverkehr. Beim 4. eForum New Economy Halle-Leipzig in Halle erklärte Michael Niebel von der Generaldirektion Informationsgesellschaft der Europäischen Kommission, gerade beim e-Business schneide die Bundesrepublik gut ab: „Deutschland ist beim online-Verkauf ganz weit vorne, beim Einkauf sieht es ebenfalls gut aus. Über 35% der Unternehmen bieten ihre Produkte und Dienstleistungen online an – das wird derzeit nur noch von Großbritannien übertroffen.“ Auch beim geschäftlichen online-Einkauf liege Deutschland mit über 30 Prozent an sechster Stelle und noch klar über dem EU-Durchschnitt. Niebel betonte weiterhin, dass sich vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit der sinnvollen Einbindung von Zukunftstechnologien Vorteile sichern müssten: „Egal, ob Dot.com-Krise oder nicht – das ist Vergangenheit, die Karawane zieht weiter, und gerade die mittelständischen Unternehmen müssen sich reorganisieren und dürfen nicht abseits stehen.“ Das gelte vor allem auch für die so genannte „old economy“. Gleichzeitig verwies er auf die Schwerpunkte, die bei der EU im Rahmen des Programms eEurope 2004 gesetzt werden: „Hier wollen wir den Zugang zu Breitbandnetzen in weiterem Umfang sicherstellen. Gleichzeitig ist die breitere Versorgung der Schulen mit Internet-Anschlüssen ein ganz zentrales Anliegen.“ Bis Ende 2003 solle auf jeweils 15 Schüler ein Rechner mit Internet-Zugang kommen, kündigte Niebel an. Brigitte Zypries, Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, stellte als Beispiel für eGovernment-Lösungen vor den etwa 150 Fachbesuchern das Bundesprogramm „BundOnline2005“ vor. „Dabei geht es um gut 350 Dienstleistungen, von der Zollerklärung über die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln bis zur Vergabe von Forschungsgeldern. Wir gehen dadurch von Einsparungen in Höhe von jährlich rund 400 Millionen Euro aus – die Einsparungen der Unternehmen nicht mitgerechnet.“ Zypries erklärte, es gebe deutliche Anzeichen, dass diese modernen Dienstleistungen auf Firmenseite bestens ankämen: „Die Zahl der Nutzer unseres Online-Angebots für bestimmte Handelsstatistiken ist binnen kürzester Zeit auf 10.000 angestiegen.“ Insgesamt wolle die Bundesverwaltung für Unternehmen wie Bürger einfacher, schneller und kundenfreundlicher werden. Kontakt: |
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